Fragen zum Internetanschluss

Hier beantworten wir Fragen rund ums Thema Internetanschluss.

Worin liegt der Unterschied zwischen DSL und FTTH?

Durch FTTH (Fibre To The Home = Glasfaserkabel bis ins Haus) können Sie deutlich höhere Geschwindigkeiten mit einer konstanten Übertragung nutzen. DSL nutzt für die letzte Meile zum Kunden „alte Technik“ auf Basis von Kupferkabeln, während für die FTTH Nutzung ein neues Glasfasernetz verlegt wird. FTTH bietet den schnellstmöglichen Internetzugang, was sowohl für den Downstream (vom Netzwerk zum Verbraucher) als auch für den Upstream (vom Verbraucher zum Netzwerk) gilt.

Hier ein Vergleich der Download-Geschwindigkeit zwischen DSL und FTTH im Vergleich der verschiedenen Arten der Internetverbindungen, der den Unterschied anschaulich darstellt: Der Download eines Fotoalbums von 1GB dauert mit einem 300 Mbit/s FTTH Anschluss weniger als 30 Sekunden. Die Downloadzeit mit einem 8 Mbit/s DSL Anschluss beträchtliche 17 Minuten.

Wo liegt der Unterschied zwischen FTTB und FTTH?

Bei einem FTTH (Fibre To The Home) Anschluss wird das Glasfaserkabel direkt in die Wohnung gelegt.
Bei FTTB (Fibre To The Building werden die entsprechend vorhandenen Kupferleitungen im Haus für die Verbindungen der Wohnungen genutzt. Der Knotenpunkt bildet die spezielle IT Technik im Keller. Die bereits installierte Haustechnik wird weiterhin genutzt und es müssen keine neuen Leitungen in die Wohnungen gelegt werden. Diese Lösung bieten wir als Alternative für Mehrfamilienhäuser an, bei denen FTTH nicht möglich ist.

Wieso ist im Haus eine so hohe Übertragungsrate auf Kupferkabel möglich?

Die Dämpfungseigenschaften von Kupferleitungen sind auf den kurzen Strecken innerhalb eines Hauses zu vernachlässigen, wenn Netzwerkkabel der Cat.5, 6 oder 7 verwendet wird. Cat5 überträgt bis zu einer Länge von 100 m Datenraten von bis zu 100 Mbit/s Cat7 sogar bis 1.000 Mbit/s.

Wird die Geschwindigkeit des Internets noch gedrosselt?

Nein. Im Privatkundenbereich haben Sie keine Volumenbegrenzung. Sie bekommen also die vollen 50 Mbit/s bzw. 100 Mbit/s bzw. 300 Mbit/s geliefert. Beachten Sie bitte, dass bestimmte Gegebenheiten vor Ort (z.B. Betondecken) die Bandbreite ab dem Übergabepunkt mindern können.

Was muss ich beim Internetanschluss beachten?

Unser Endgerät bietet einen direkten Breitband LAN Anschluss, ohne jegliche Einschränkungen. Sie bekommen von unserem DHCP-Server eine dynamische öffentliche IP-Adresse. Dennoch sollten Sie einen Router installieren, um die Firewall-Funktionen zu nutzen und Sie an diesen Computer anschließen können. Wichtig bei der Auswahl des Routers ist: Das DSL/VDSL Modem muss deaktivierbar sein und der Router sollte Datenraten von mindestens 100 Mbit/s bzw. 300 Mbit/s unterstützen.

Seit dem 1.1.2014 liefern wir zu jedem Neuanschluss einen vorkonfigurierten Router. Auf Wunsch stellen wir auch für Anschlüsse, die bereits in Betrieb genommen wurden einen WLAN Router bei Vertragsverlängerung zur Verfügung.

Benötige ich Zugangsdaten zur Internetnutzung?

Nein, nach der Router- und PC-Konfiguration kommen Sie ohne Passwort ins Internet.

Verfügt das Endkundengerät, CPE, über eine WLAN Router-Funktion?

Die CPE verfügt über keine WLAN Funktion. Ab dem 1.1.2014 erhalten Sie eine vorkonfigurierten WLAN Router ausgehändigt. Auf Wunsch können Sie diesen nachträglich für einen geringen Betrag im Monat erhalten.

Bekommen Buchholz Digital Kunden einen Router gestellt?

Ja. Seit dem 1.1.2014 liefern wir zu jedem Neuanschluss einen vorkonfigurierten WLAN Router. Auf Wunsch stellen wir auch für Anschlüsse, die bereits in Betrieb genommen wurden einen WLAN Router bei Vertragsverlängerung zur Verfügung.

Warum kann meine Internetverbindung zu langsam sein?

Dieses kann verschiedene Ursachen haben. Einige Router von anderen Anbietern drosseln die vorhandene Geschwindigkeit. Auch die Einstellungen Ihres PC, die Leistungsfähigkeit des Prozessors (CPU) und Auslastung des Arbeitsspeichers können zu Geschwindigkeitseinschränkungen führen. Oftmals sind auch installierte Programme und Treiber für Einschränkungen verantwortlich. Sollten solche Probleme bei Ihnen vorkommen, wenden Sie sich bitte an einen Fachbetrieb.

Sind beim Internetanschluss Beschränkungen zu beachten, z.B. Portsperren von Filesharing Ports?

Providerseitiges NAT? Drosselung bei zu viel Traffic? Beschränkungen z.B. bei Spiele serverbetrieb oder VPN per Dynamic DNS? Gibt es eine 24 stündige Zwangstrennung? Ein klares Nein auf alle Fragen.

Kann ich meine alte E-Mailadresse mitnehmen?

Freemails: Sogenannte Freemails (web.de, gmx.net etc.) können problemlos weiterhin verwendet werden.

Telekom: Eine E-Mailadresse bei der Telekom kann bei einem Providerwechsel weiterhin genutzt werden, allerdings nur im so genannten „Freemail Postfach“ Hierzu müssen Sie Ihre E-Mail Adresse freigeben (mit einer anderen überschreiben) und bei diesem Vorgang die Option "Ich möchte, dass meine alte E-Mail-Adresse NICHT für 40 Tage gesperrt wird, [...]" aktivieren. Danach können Sie die Adresse für ein Freemail-Postfach einrichten. Die Kommunikation läuft dann nur noch permanent online mit WebMail (eMail-Center). Manche E-Mail Anbieter bieten diesen Dienst jedoch nicht an. POP3 Abrufe z.B. über Outlook, Outlook-Express, Windows Mail oder ähnliche Software und Smartphones stehen nicht mehr zur Verfügung.

Vodafone/Arcor: Aktuell ermöglichen Arcor DSL und Freenet DSL die Weiternutzung der E-Mail-Adresse nach der Kündigung des DSL Anschlusses. Der Zugriff auf das E-Mail-Postfach erfolgt nach dem Vertragsende über den kostenlosen E-Mail-Dienst der DSL Anbieter.